Antragstellung und Co

Das Unternehmen wird vom beratenden Unternehmen von der Antragstellung bis zur Auszahlung der Förderung unterstützt. Folgende Schritte sind dabei zu beachten:

Schritt 1: Termin mit Regionalpartner vereinbaren

Vor Antragstellung müssen Jungunternehmen und Unternehmen in Schwierigkeiten ein kostenloses Informationsgespräch mit einem regionalen Ansprechpartner über die Zuwendungsvoraussetzungen führen. Bestandsunternehmen ist es freigestellt, ein Informationsgespräch in Anspruch zu nehmen. Meine Klienten bitte ich aber obligatorisch, mindestens ein Telefongespräch mit einem Regionalpartner zu führen.

Wenn die Voraussetzungen für die 100% Förderung (Corona) erfüllt sind (was sich aus den Bilanzzahlen ergeben muss), dann kann ein Beratungsgespräch entfallen.

Die Auswahl des regionalen Ansprechpartners ist den jeweiligen Unternehmen überlassen. Es muss sich um einen bei einer Leitstelle registrierten regionalen Ansprechpartner handeln, der auf der „Liste Regionalpartner der Leitstelle“ aufgeführt ist (siehe Reiter „Informationen zum Thema“ – Unterpunkt „Zum Thema“).

Ansprechpertner für die Insel Poel ist Herr Witt von der IHK (Leitstelle DIHK Service GmbH). Dort bitte einen Termin für ein persönliches Informationsgespräch vereinbaren oder sich telefonisch kurz beraten lassen.

Frank Witt
Ludwig-Bölken-Haus
Graf-Schack-Allee 12
Tel. 0385 5103 306
E-Mail: witt@schwerin.ihk.de

Als Ansprechpertner sind folgende Personen aufgeführt, wobei Herre Liedtke der
erste Ansprechpertner ist:

Bei sonstigen Fragen hilft auch das BAFA weiter, unter der Nummer:

Unternehmensberatung
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

Referat 413 – Beratungsförderung
Frankfurter Straße 29
35 65760 Eschborn
Telefon:   06196 908-1570
Fax:          06196 908-1800
Hotline    06196 908-0   Zentrale

Schritt 2: Gespräch mit Regionalpartner

Zusammen mit dem Regeionalpartner muss nun identifiziert werden, ob das „Corona-Förderpaket“ in Frage kommt, oder ob ein anderes Förderpaket möglich ist.

Schritt 3: Antragstellung

Anträge auf Förderung einer geplanten Beratung können nur online über die Antragsplattform des BAFA gestellt werden. Dazu bitte unter „Formulare“ den Link
„Online-Portal zur Antragstellung“ anklicken und das Formular ausfüllen. Direkt darunter findet sich auch das De-minimus-Formular und der Upload-Bereich.

Der Antrag wird Online vom Unternehmen, das die Beratung in Anspruch nehmen möchte, ausgefüllt. Dann wird das Formular EU-KMU und De-minimis Erklärung ausgefüllt und online durch das Unternehmen im „Upload-Bereich“ hochgeladen .

Das Formular beginnt so:

Zuwendungsempfänger (der, der das Fördergeld erhält) ist das beratene Unternehmen.

Das bedeutet, dass die Unternehmer am Ende der Beratung je nach Förderpaket nur deren Eigenanteil von 0 – 20% der Beraterleistung an den Berater zahlen.

Die Umsatzsteuer von 19% ist durch das Unternehmen nach Aufforderung (Rechnungstellung) zu leisten.

Schritt 4: Entscheidung durch die BAFA abwarten

Die eingeschaltete Leitstelle prüft vorab die formalen Fördervoraussetzungen und informiert das Unternehmen über das Ergebnis, die Bedingungen der Förderungen sowie die Vorlagefristen für den Verwendungsnachweis. Anschließend leitet sie die Unterlagen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) zur Entscheidung weiter.

Die eingeschaltete Leitstelle prüft vorab die formalen Fördervoraussetzungen und informiert das Unternehmen über das Ergebnis, die Bedingungen der Förderungen sowie die Vorlagefristen für den Verwendungsnachweis.

Erst nach Erhalt dieser unverbindlichen Inaussichtstellung der Förderung kann mit der Beratung begonnen werden, ansonsten kann kein Zuschuss gewährt werden. Eine rückwirkende Förderung ist ausgeschlossen. Als Beginn der Beratung zählt der Abschluss eines Vertrages  (Beginn der Beratung) über die zu erbringende Maßnahme.

Aktuell dauert diese Prüfung ca. 14 Tage.

Schritt 5: Beratung beginnen

Erst dann, wenn die (unverbindliche) Inaussichtstellung der Förderung eingegangen ist, kann mit der Beratung begonnen werden. Was bedeutet „unverbindlich“?

Der Unternehmer (UIS), der eine Beratungsleistung in Anspruch nehmen möchte, ist nicht nur zur Ehrlichkeit bei der Antragstellung verpflichtet, sondern auch zur Mitarbeit und Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen, damit das Ziel „Überwindung der wirtschaftlichen Krise“ und damit die Zusage der Förderung erreicht werden kann.

Der Stundensatz und die Pflichten des Unternehmens, die für eine erfolgreiche Krisenbewältigung notwendig sind, können vertraglich frei vereinbart werden.